Meine erste Erfahrung mit OpenSuse 10.3 – Ein Reinfall

Neulich, in der Werkstatt hatte ich den Gedanken, mal ein wenig die noch rumliegende Hardware aus alten Arbeitsrechnern , angekauften PCs usw. zu verwerten. Schnell kam der Gedanke auf “das alte Mainboard meines Arbeitsrechners könnte ein gutes Testmainboard in der Werkstatt abgeben”. Also schnell ein unter Fachkreisen sogenanntes Luftschloss aufgebaut und irgend ein Schweinenetzteil mit Klingeldrähten rangehangen. Noch eine Uralt-Fujitsu-HDD und ein CD-Rom angeklemmt – das sollte für eine Linux-Testumgebung genügen. So weit – So gut.

Luftschloss Testumgebung Testmainboard

Testmainboard in Testumgebung

Schnell ein OpenSuse 10.3 -CD-Image über unseren “superschnellen” ARCOR-DSL-Zugang gezogen und auf einen Silberling verbannt. Noch nicht ganz abgekühlt zog das Silberscheibchen um in die neue Testumgebung. Dort angekommen ging es auch schon los. Der Linuxbootloader meldete sich mit einem beruhigenden grünen Screen, welcher auf Gutes Gelingen hoffen liess.

Linux Installation Screen

Nach etwa 40 Minuten dann der Neustart … und was muss ich feststellen. Kein Linux weit und breit zu sehen – Nur die Meldung “Betriebssystem fehlt” :( … und dass obwohl ich die vorher vorhandene Windowspartition gelöscht habe und Linux die empfohlenen Einstellungen zur Partitionierung machen lassen hab. Naja – in der Linuxwelt ist eben auch nicht alles gut wie man uns immer Glauben machen will!

WLAN ist stark im Kommen

Vor einigen Tagen haben wir eine Betriebssytemneusinstallation auf einem Notebook einer Kundin durchgeführt. Um gleich alle Gerätekomponenten zu testen wollten wir die Windowsupdates und die Windowsaktivierung dann auch gleich über die eingebaute WLAN-Karte durchführen.

Wir also ganz optimistisch auf das kleine WLAN-Symbol unten rechts im Tray geklickt um die Anzeige der verfügbaren Drahtlosnetzwerke einzusehen. In diesem Moment ging uns noch durch den Kopf … naja – wird ja wohl alles klappen, das er unser firmeninternes gesichertes WLAN-netzwerk findet.

Verblüfft waren wir dann allerdings, als sich das Fenster öffnete und uns sage und schreibe 6 Netzwerke entgegenlächelten. Uff – war unsere Reaktion – und natürlich gleich einen prüfenden Blick über die Verschlüsselungsmethoden. 2 Offene völlig ungesicherte Netzwerke , 2 scheinbar WEP-verschlüsselte Netzwerke , sowie 2 WPA-verschlüsselte Netzwerke. Zu dem waren noch bei einigen die entsprechenden Kennungen im Originalzustand.

offenes wlan finden

 

Was lernen wir daraus:

Wenn schon WLAN, dann niemals! ungesichert. Wenn möglich die höchste und sicherste Verschlüsselungsmethode aktivieren ( ) und auch dran denken die Netzwerkkennung SSID des WLAN-Routers zu ändern um es somit potentiellen Hackern schwieriger zu machen.

Viele weitere Informationen findet Ihr im AHCT-Ratgeber im Punkt “Drahtlose Netzwerke/WLAN”