Neulich, in der Werkstatt hatte ich den Gedanken, mal ein wenig die noch rumliegende Hardware aus alten Arbeitsrechnern , angekauften PCs usw. zu verwerten. Schnell kam der Gedanke auf “das alte Mainboard meines Arbeitsrechners könnte ein gutes Testmainboard in der Werkstatt abgeben”. Also schnell ein unter Fachkreisen sogenanntes Luftschloss aufgebaut und irgend ein Schweinenetzteil mit Klingeldrähten rangehangen. Noch eine Uralt-Fujitsu-HDD und ein CD-Rom angeklemmt – das sollte für eine Linux-Testumgebung genügen. So weit – So gut.

Testmainboard in Testumgebung
Schnell ein OpenSuse 10.3 -CD-Image über unseren “superschnellen” ARCOR-DSL-Zugang gezogen und auf einen Silberling verbannt. Noch nicht ganz abgekühlt zog das Silberscheibchen um in die neue Testumgebung. Dort angekommen ging es auch schon los. Der Linuxbootloader meldete sich mit einem beruhigenden grünen Screen, welcher auf Gutes Gelingen hoffen liess.

Nach etwa 40 Minuten dann der Neustart … und was muss ich feststellen. Kein Linux weit und breit zu sehen – Nur die Meldung “Betriebssystem fehlt”
… und dass obwohl ich die vorher vorhandene Windowspartition gelöscht habe und Linux die empfohlenen Einstellungen zur Partitionierung machen lassen hab. Naja – in der Linuxwelt ist eben auch nicht alles gut wie man uns immer Glauben machen will!
