Im Land der aufgehenden Strahlung

Die Strahlung an dem Atomkraftwerk in Fukushima erreicht Rekordwerte von bis zu 1000 Millisievert (1 Sievert).

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Die Sorgenliste in Japan reist nicht ab, nicht nur das die Reaktoren selbst zu einer Kernschmelze steuern, nun auch die Lagerbehälter in dem alte Brennelemente lagern scheinen zu schmelzen. In diesen Lagerbehältern müßen die Brennstäbe bis zu 5 Jahre lagern um auf 200 bis 300° C abzukühlen. Danach werden sie dann mit den bekannten Kastortrasporten zur Aufbereitung oder in Endlager verfrachtet.

Hintergrundwissen:

Die natürliche Strahlenbelastung (Kosmische Strahlung, Terrestrische Strahlung, Äußerliche Bestrahlung, Einatmen von Radon) in Deutschland liegt im Durchschnitt bei ca. 2 – 2,5 Millisivert (mSv) pro Jahr. Die durchschnittliche Strahlenbelastung durch Röntgen wird dabei noch hinzugerechnet und beträgt etwa 2 mSv pro Jahr. So wäre eine durchschnittliche Strahlenbelastung von ca. 4,5 Millisivert im Jahr als „Normal“ in Deutschland anzusehen. Zusätzliche Dosen von 6mSv sind in Deutschland erlaubt und entsprechen den üblichen Grenzwerten. Dies währen 3 Röntgenuntersuchungen im Jahr. Personen welche direkt mit Radioaktivität aus beruflichen Grünenden in Kontakt kommen, dürfen maximal 20 mSv im Jahr zusätzlich aufnehmen. Die bis zu 1000 mSv welche wir Anfangs in diesem Bericht beschrieben haben, sind dann schon das Vielfache der erlaubten Dosis in einem Jahr.