Irgendwie ganz vergessen zu Bloggen… die Auf- und Umbau unseres Außenschildes. Dieses hatten wir ja schon im vergangenem Jahr fertig gemacht um es dieses Jahr endlich mal aufzustellen. So nutzten wir die lange Trockenperiode im Sommer um diese Arbeit in angriff zu nehmen. Nachdem wir uns darüber im klaren waren wie genau wir den Aufbau gestalten wollen kamen natürlich mehr oder minder schwere Probleme auf uns zu. Als erstes musste das Material herangeschafft werden, was dank Ronnys und Stevs tatkräftiger Hilfe kein Problem gewesen war.

Wichtigste Utensilien im ersten Arbeitsgang waren wohl der Erdbohrer, KlappSpaten, und der Gliedermaßstab (Zollstock, Meterstab). Den es mussten ein paar Löcher in den Boden gebohrt werden und eine kleine Schalung gebaut werden für das Fundament. Dieses wollten wir mit Fertigbeton gießen.
Zunächst erwies sich das Bohren der Löcher als etwas schwieriger wie gedacht. Die Wurzeln der auf unserer Terrasse stehenden Birke verliefen natürlich genau dort wo wir begonnen hatten die Löcher zu bohren. Aber auch dieses Problem konnte behoben werden. Trotz der sommerlichen Hitze bekamen wir die beiden Löcher in den Boden. Eine schweißtreibende Arbeit doch sie musste ja erledigt werden. Als nächstes wurden die Ränder genau ausgestochen um die Schalung aus einem alten Lattenrost zu bauen.

So zeigten sich die 2 ca. 70cm tiefen Löcher mit ihrer der Schalung nach der Arbeit. In diese Löcher sollten zwei feuerverzinkte Stahlrohre von ca. 2,40m Länge eingebracht werden, die dann das Schild tragen sollen. Da die beiden Rohre beim eingießen genau ausgerichtet sein müssen, mußte noch ein Gestell angefertigt werden welche die genauen Abstände einhalten musste. Dies wurde ebenfalls aus dem Lattenrost bzw. dessen Holz angefertigt.

So standen dann beide Metallrohre genau in den Löchern und ca. 50cm in die Tiefe, sodaß sie vom Beton der eingefüllt werden sollte völlig umschlossen werden. Der Beton war eine fertige Mischung (Estrichbeton) welche nur mit 5l Wasser angerührt werden musste.

Diese Arbeit war ebenso schweißtreibend wie anstrengend, denn die Außentemperaturen zu diesem Zeitpunkt betrugen ca. 30 Grad. Wir hatten 5 Säcke mit je 40kg veranschlagt (nach unserer Kalkulationsrechnung), dies entsprach somit 200 kg insgesamt. Aus einem Sack Fertigbeton bekommt man ca. 20l Volumen. Da wir natürlich keine Mischmaschine hatten wurde allen selbst angerührt. Dazu diente ein Bottich und ein alter Spaten. Zudem hatte unser Wischeimer eine Literskala was uns das Abmessen der 5l Wasser sehr erleichterte.

Unsere Berechnung erwies sich als genau richtig und so verschwand ein Sack nach dem Anderen in den Löchern bzw. in der Schalung. Nun musste nur noch einmal mit einer Wasserwaage die genaue Ausrichtung geprüft werden. Aber es hatte sich nichts verschoben und alles war genau richtig. Komischer weise machte dies mit dem blosen Auge ein etwas anderen Anschein. Es sah irgendwie Schief aus. Aber wir konnten trotz mehrmaligem Messen und kontrollieren keine Fehler verzeichnen, alles war genau im Maß.

Nun musste das ganze nur noch vor der direkten Sonneneinstrahlung und vor eventuell aufkommenden Regengüssen geschützt werden. Dazu dienten uns ein paar Müllbeutel. Ab und an nur noch einmal befeuchtet damit keine Risse entstehen und so konnte der beton nun Aushärten.